Jan von Wille - unser Experte im Interview

Kerstin Böcker

 

Jan von Wille betreibt den Meditations-Club GEDANKENGOLD. 

 

HIGHER OM: Jan, Meditation gehört schon lange in dein Leben. Wann hast du angefangen zu meditieren?

Jan: Das ist schon sehr lange her. Mit 17 Jahren hatte ich mal das Buch „Autobiografie eines Yogi“ gelesen und mir ordentlich seelischen Muskelkater geholt ;-) Aber seitdem begleitet mich dieses Thema und ich habe es in den verschiedensten Varianten bereits ausprobiert.

HIGHER OM: Was bedeutet Meditation für dich?

Jan: Viele, die Meditation praktizieren, sind von östlichen Quellen inspiriert. Buddhismus, Hinduismus...Diese Quellen schätze ich auch, allerdings ist hier das primäre Ziel ja die Reise ins Innenleben, mal etwas verkürzt ausgedrückt. Für mich bedeutet Meditation ebenfalls: nach Innen gehen. Ganz im gegenwärtigen Moment ankommen, und diese Dinge. Allerdings komme ich ja aus dem christlichen Hintergrund. Hier erlebe ich in der Meditation nicht nur ein Ankommen im eigenen Herzen, sondern auch eine Begegnung. Also eine Gottes-Begegnung. In solchen Momenten erfahre ich neben der wachsenden Ruhe und Präsenz auch viel Liebe. Eine Art Kommunikation zwischen Herz und Herz. Das hat mein Vertrauen ins Leben enorm gestärkt. Und auch so manche Verhärtungen aus meiner Kindheit konnten weicher werden und heilen. 

HIGHER OM: Gibt es eine Art der Meditation, die du bevorzugst?

Jan: Ich beginne sehr oft mit einem Body-Scan. Also die Wahrnehmungsreise durch den Körper. Dadurch komm ich am schnellsten in die Gegenwart. Dann die Atem-Meditation (manchmal verbinde ich ein Mantra, einen Satz mit dem Atem). Und besonders genieße ich das "Leere Bewusstsein" - also, wenn es tatsächlich mal ganz still in mir ist und auch die Gedanken zur Ruhe kommen. Ein Einheitsgefühl, das mir viel Kraft und Vertrauen gibt. Und wie eben schon gesagt: über dieses tiefe Empfinden erfahre ich dann auch Gegenwart Gottes.

HIGHER OM: Wenn du einem Meditationsanfänger einen Rat geben solltest, welcher wäre das?

Jan: Beginne mit sehr kurzen Meditationen - max. 15 Minuten, und mach es jeden Tag. Kurz und Täglich - und das für mindestens einen Monat. Wenn du durchhältst, ist die Chance groß, dass du durch die außerordentlich positiven Auswirkungen dabeibleibst. Und wenn du weitergehen möchtest, mach den nächsten Schritt mit geführten Meditationen. Du erlebst Meditation dann praktisch mit einem Trainer, bei dem du dich einhängen kannst. Mein Tipp: GedankenGold. Das ist die Meditationsgemeinschaft, die ich leite (online). Hier bekommst du täglich eine geführte Meditation. (Das war jetzt Schleichwerbung ;-)

HIGHER OM: Du hast viele Meditationen auf deinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Welche davon empfiehlst du besonders gern einem Meditationsanfänger?

Jan: Ich habe mal eine Einführung in die Praxis der Meditation aufgenommen. Das wäre ein guter Start: https://www.youtube.com/watch?v=uVlokwJN-UU

HIGHER OM: Du hast selbst eines unserer Meditationskissen. Wenn ich darauf sitze, empfinde ich es sehr leicht gerade zu sitzen und entspannt zu bleiben. Was magst du an diesem Kissen besonders?

Jan: Ich liebe dieses Kissen und nutze es jeden Tag. Ich mag daran eigentlich alles ;-) Die Sitzhöhe, der robuste, aber nicht raue Stoff. Die angenehme, organische Farbe (in meinem Fall orange). Die Festigkeit - also das ist immer ein Thema. Entweder zu hart oder zu weich. Und vor allem: nach 1 Jahr sind viele „ausgesessen“. Meins bleibt so wie es geliefert wurde. Klasse! Ich empfehle es in meinen Seminaren sehr gerne.

 

Jan findest du hier

 Youtube: http://www.youtube.com/c/LebenvertiefenDe

Meditations-Club: www.GedankenGold.club

Facebook: http://facebook.com/Lebenvertiefen


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