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Wie du die richtige Sitzposition für dich findest

Kerstin Böcker Sitzpositionen

Wie finde ich die richtige Sitzposition auf meinem Meditationskissen

Wozu ist das richtige Sitzen beim Meditieren überhaupt wichtig? Das richtige und vor allem auch angenehme Sitzen während der Meditation vermittelt Stabilität und Leichtigkeit. Die Energie und der Atem können entspannt durch unseren Körper fließen und der Geist kommt zur Ruhe und vertieft die Wirkung der Mediation. Gut sitzt du, wenn dein Unterkörper, abwärts der Taille entspannt und dabei gut geerdet auf dem Kissen oder der Matte sitzt. Und der Oberkörper vom Steißbein bis zur Spitze des Kopfes gerade ist und dabei die Tendenz hat nach oben zu streben.

Ein Meditationskissen ist eine schöne Unterstützung

Für eine entspannte Meditation ist neben einem ruhigen und schönen Ambiente auch ein Meditationskissen eine schöne Unterstützung. Es gibt hierbei verschiedene Größen und wofür du dich entscheidest hängt unter anderem von deiner Körpergröße, deinem Gewicht, deinem persönlichen Geschmack und deiner bevorzugten Sitzhaltung ab.

Beginnst du gerade erst mit den ersten Meditationen, dann ist die Zeit deiner Meditation wahrscheinlich noch unter 10 Minuten. Diese Zeit kannst du vermutlich auch gut ohne ein Meditationskissen genießen. Werden die Sessions jedoch länger, dann ist dein Körper vielleicht noch nicht so geübt darin, deine Wirbelsäule aufrecht zu halten und gleichzeitig in die Entspannung zu kommen, die bei der Meditation ja erwünscht ist.

Der Atem soll ruhig fließen

Ein Ziel der Meditation ist es, den Atem ruhig fließen zu lassen. Wenn du zum Beispiel während des Sitzens nach einiger Zeit in dich zusammensackst, weil deine Wirbelsäule nicht dauerhaft in der aufrechten Position gehalten werden kann, dann kann auch dein Atem nicht so tief fließen, wie zum Beispiel in einer aufrechten Sitzposition. Vermutlich wirst du auch die Sitzhöcker deines Pos spüren und deine Knie werden beim Lotossitz, den ein oder anderen Druckpunkt spüren. Generell sollte beim Meditieren die Hüfte höher sein, als die Knie, damit das Becken leicht nach vorne kippen kann. Damit schaffst du eine aufrechte Sitzposition. Diese Position ist mit Hilfe eines Kissens leichter zu erreichen.

Auf dem Boden sitzen

Geübte Meditierende, die es schon seit vielen Jahren praktizieren, sind nach einiger Zeit vielleicht auch in der Lage, ohne Kissen, also direkt auf dem Boden sitzend, ihre Meditation zu genießen. Aber vielleicht kennst du es, dass du nach einiger Zeit doch diese aufrecht sitzende Position nicht die ganze Zeit halten kannst, dir die Füße einschlafen und es hier und dort ziept und dass du deine schöne entspannte Meditationszeit gar nicht in vollen Zügen genießen kannst. Dafür gibt es Meditationskissen. Diese unterstützen eine angenehme und aufrechte Haltung der Wirbelsäule und bewahren dich vor eingeschlafenen und kribbelnden Füßen.

Die richtige Wahl des Kissens

Bei der Wahl eines für dich optimalen Kissens kannst du nach dem Design und der Farbe wählen, aber auch nach Höhe und Größe.

Hast du dich für ein Kissen entschieden, das dir gefällt, dann hast du nun noch die Wahl zwischen den verschiedenen Sitzpositionen.

Die ideale Sitzposition

 

 

 

Deine Sitzposition sollte stabil, aufrecht und dabei auch bequem sein. Damit du präsent, achtsam und entspannt eine Meditation genießen kannst.

Und hier findest du einige Sitzpositionen, die sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet sind.

Schneidersitz

Der Schneidersitz ist, gerade wenn du mit dem Meditieren beginnst, eine Sitzposition, die leicht einzunehmen ist. Dabei hat auch diese Sitzposition einige günstige Wirkungen auf den Körper. Der Schneidersitz verbessert die Beckendurchblutung und entspannt den Beckenboden. Bei gerader Sitzposition werden dabei auch die Hüftgelenke entlastet. Auch die Muskeln und Gelenke können während der Session entspannen.

Setzte dich hierfür mit gestreckten Beinen auf dein Kissen und spüre dabei deine Sitzhöcker. Ziehe nun deine Füße zu dir, so dass der linke Fuß unter dem rechten Knie und der rechte Fuß unter dem linken Knie liegt und die Füße dabei die Knie stützen. Strecke deinen Rücken und bleibe dabei ganz entspannt. Achte auch auf deine entspannten Schultern.

Burmesischer Sitz

Der Burmesische Sitz ist die Vorstufe zum Half-Lotos-Sitz. Er ist eine etwas entspanntere Variante des Sitzens und kann eine gute Möglichkeit sein, deine Meditation zu beginnen, um deinen Körper auf Dauer auf das Sitzen im Lotos-Sitz vorzubereiten.

Nimm eine gerade Sitzposition mit gestreckten Beinen ein. Nun ziehst du den linken Fuß nah an den Körper und mach das gleiche mit dem rechten Fuß. Die Beine sollten sich dabei nicht kreuzen. Der Rücken ist auch bei dieser Sitzposition gestreckt.

Half Lotos

Der Half-Lotos-Sitz ist eine leichtere Variante des Full-Lotos-Sitzes. Auch diese Sitz-Position hat, ebenso wie der Full-Lotos eine positive Wirkung auf Geist und Körper und kann eine gute Vorbereitung für dein späteres Praktizieren der Full-Lotos-Mediation sein.

Beim Half Lotos beginnst du ebenso wie beim Full Lotos. Mit geradem Rücken sitzend und gegrätschten Beinen, beugst du ein Knie und legst nun die linke Ferse bis an den Damm. Nun kannst du den rechten Fuß greifen und ihn mit nach oben gedrehter Fußsohle auf den linken Oberschenkel legen.

Full Lotos

Der Lotossitz steht im Buddhismus für Reinheit und Perfektion. Durch seine aufrechte Sitzhaltung erhöht sich hierbei die Konzentration während der Meditation.

Der Lotossitz unterstützt dabei, die Hüften geschmeidiger zu machen und sie zu öffnen. Gerade wir Europäer sind seit Kindertagen an das Sitzen auf einem Stuhl gewöhnt. Hingegen wird in Indien hauptsächlich auf dem Boden gesessen, wodurch die Hüften natürlich geweitet werden. Darum ist für uns dieser Sitz zu Beginn auch etwas schwieriger zu erlernen. Aber mit etwas Zeit und Übung ist auch dies möglich. Gleichzeitig werden bei dieser Sitzposition die Knöchel und Knie gedehnt und die Körperhaltung wird optimiert. Die Haltung der Finger unterstützt den Energiefluss. Dabei sollten sich Daumen und Zeigefinger berühren. Alle anderen Finger sind ausgestreckt.

Wenn du Schmerzen bei der Ausführung spürst, solltest du die Übung auf jeden Fall sofort abbrechen. Der Lotossitz darf keine Schmerzen verursachen.

Der Lotossitz fördert die Verdauung und hilft ebenfalls Muskelverspannungen zu lockern. Er reguliert den Blutdruck und hat eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel.

Möchtest du den Lotossitz praktizieren, dann könnte es von Vorteil sein, dich zu Beginn von einem erfahrenen Meditations- oder Yoga-Lehrer begleiten zu lassen.

Um in den Lotos-Sitz zu kommen nimm eine Sitzhaltung mit gegrätschten Beinen ein. Achte auf einen geraden Rücken. Danach beugst du ein Knie und legst deinen Fuß auf den Oberschenkel. Das machst du auch mit dem anderen Bein.

Ziel dieser Position ist es, dass der Geist ruhiger wird und sich dein Stoffwechsel verlangsamt. Die Konzentration wird erhöht. Und das ist das Ziel jeder Meditation.

Spürst Du ein schmerzhaftes Ziehen in den Knien, solltest Du in den Schneidersitz zurückkehren.

Nach dem praktizieren des Lotossitzes sollten deine Beine entlastet werden. Ausschütteln und Stretching sind hierbei gute Möglichkeiten.

So sitzt du richtig

Hier kommt noch ein Tipp, der für alles Sitz-Positionen gilt. Beim Sitzen sollen die Knie unterhalb des Nabels sein. Dadurch richtet sich die Wirbelsäule auf und du sitzt entspannt. Oberkörper und Oberschenkel befinden sich zueinander in einem rechten Winkel (etwas weiter geöffnet).

Nun wünschen wir dir viel Freude und eine gute Entspannung beim Meditieren. Möchtest du deinen Erfahrungen mit uns teilen, dann freuen wir uns sehr über eine Nachricht von dir. Und sehr gern stehen wir dir auch bei Fragen immer gern zur Seite.

Alles Liebe für dich,

Dein HIGHER OM - Team



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